Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Geſtaͤndniß ſie nicht mehr mit der alten Vertrau⸗ lichkeit, ja, ſie zog ſich ſogar in eine Verſchloſſen⸗ heit zuruͤck, welche den Bruͤdern Quaal verurſachte.

Frau Delormond hatte ein beſſeres Recht auf Bathildens Zutraun, als ihre angenomme⸗ nen Soͤhne, ſie merkte wohl, das Herz ihres En⸗ gels ſei von einer geheimen Empfindung bewegt, und brachte ſie zu dem Geſtaͤndniß, ſie liebe einen ihrer Bruͤder; ihre Wahl ſei unwiderruflich be⸗ ſtimmt;aber, ſetzte ſie raſch hinzu, wie kann ich mich entſchließen den zu nennen, den ich gewaͤhlt habe? Ich beſorge zu ſehr, dem Andern wehe zu thun. Der Stolz der Maͤnner nimmt vielerlei Geſtalten an; wenn ich zwei edle Kriegsgefährten, die durch Ihre Wohlthaten, durch das, was ſie

einander gegenſeitig danken, Bruͤder ſind, ent⸗

zweite: ſo waͤre es um meine Ruhe geſchehen, und die Ehe, von der ich die Vollendung meines Lebensgluͤckes hoffe, wuͤrde mir nur zur Quaal werden und alle Freude aus meinem Leben ver⸗ bannt ſeyn.Aber, lieber Engel, derjenige, den Deine Wahl trifft, hat darum nichts wider ſei⸗ nen Nebenbuhler verbrochen; ſie haben ſich beide