Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Regimentern, als Herr Mericourt ſeine Tochter ihren Pflegältern vorſtellte. Herr und Frau De⸗ lormond hatten eine ſiebzehnjährige Tochter verloren

und glaubten dieſelbe in Bathilden wieder zu er⸗ blicken, ſo ſehr vergegenwärtigte dieſe, nach Alter, ſeelenvollem Ausdruck des Geſichtes, Beſcheiden⸗ heit der Haltung, das Kind, welches jene ihren Engel nannten und noch immer betrauerten. Mit zaͤrtlicher Freude empfingen ſie Fraͤulein Me⸗ ricourt.Sie ſind wie eine tröſtende Erſcheinung,

die der Himmel mir ſendet, mich zu taͤuſchen, als ob mein Engel noch lebte, ſagte Frau Delor⸗ mond zu ihr. Ihr Wuchs, Ihre Zuge, Ihe Gang, ſogar der Ton Ihrer Stimme errinnert mich an meine Tochter. Erbarmen Sie ſich einer ungluͤcklichen Mutter, vergoͤnnen Sie mir, Sie 1 bisweilen mit Freude zu betrachten und an das wunde Herz zu druͤcken, das bei Ihrem Anblick wieder heilt: darf ich Sie auch meinen Engel nennen?Ich wollte, daß ich verdienen könnte ſo zu heißen, verſetzte Vathilde; indeſſen iſt es mir ſuͤß, eine mir ſo ehrenvolle Taͤuſchung bei Ihnen zu bewirken, und ich bin bereit mich