Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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und nachdenklich nach Hauſe, begab ſich in ſein Ge⸗ mach, und vollbrachte die Nacht in unaufhoͤrli⸗ chem Kampf zwiſchen Stolz und Liebe, Beifall

und Mißbilligung.

Nicht minder unruhig war die junge Frau, ihr Widerſtand kam ihr verwegen vor, ſie fürch⸗ tete, ſie haͤtte das heftige Gemuͤth, die unbaͤndige Eitelkeit Dapremonts zu heftig gereizt: es graute ihr halb und halb, dem Rathe ihrer Mutter ſo puͤnktlich Folge geleiſtet zu haben, und wohl mit unausſprechlichem Bangen ſah ſie ihren Mann am Morgen in ihr Gemach treten.

Sein Anſehn war verlegen und duͤſter, ſein Weſen das eines Mannes, der eine Gemuͤthsbe⸗ wegung zu verbergen ringt. Er richtete enblich den Blick auf Helenen, welche die Augen davor niederſchlug, und ſagte mit dumpfer Stimme: Wir muͤſſen ſogleich nach Paris, gnaͤdige Frau, kommen Sie mit mir. Bei dieſen Worten ver⸗ ließ er das Zimmer, und das junge Weib folgte ihm bleich und in toͤdlicher Verlegenheit, uͤber⸗ zeugt, ſie habe durch eigne Schuld ſein ſtolzes