Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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gegen Gefaͤhrten, Kunſtgenoſſen und Mitbewer⸗ ber des Ruhmes zu ergießen. Man fuͤhlt die erſte Jugend wiederkehren, man wiederholt mit Entzuͤcken, was ſo liebe Spuren in der Erinne⸗ rung hinterließ, man ſchifft den Strom des Lebens gleichſam ruͤckwaͤrts und tandelt an ſeinem Ufer wieder mit denen, die einſt die Fahrt mit uns ge⸗ macht und die wir dabei mit Entzuͤcken wiederfinden.

Dorſan, der Chef einer Miniſterialabthei⸗ lung, hatte nach einander als Gelehrter, Krieger, Kuͤnſtler und Diplomat gelebt; ſeine glaͤnzende Einbildungskraft und treffliche Studien eigneten ihn fuͤr ſo verſchiedenartige Wirkungskreiſe, aus⸗ gezeichnete Talente und ein gluͤckliches Naturell er⸗ warben ihm Freunde die Menge; dienen war ſeine Luſt; ihm, der auf keinen Dank rechnete, wider⸗ fuhr kein Undank; ohne reich zu ſeyn, befand er ſich in einer reichlichen Lage theils durch die Ein⸗ kuͤnfte ſeines Amtes, theils durch das Vermoͤgen ſei⸗ ner Frau. Vor einem halben Jahre hatte er ein junges Maͤdchen aus Bordeaux, die Tochter eines

Kriegsgefährten, der ihm das Leben gerettet, ſowohl

aus Neigung, als aus Dankbarkeit geheurathet.