Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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53 Der Maͤnnerſchmauß.

Wenn Maͤnner, die lange als Junggeſellen ge⸗ lebt haben, ſich endlich zum Ehejoch bequemen, gewinnen ſie bald die neuen Feſſeln lieb. Sie ge⸗ nießen darin Ruhe vor den Stürmen der Leiben⸗ ſchaft, Zuverläſſigkeit der Neigung, und jenes Familienleben, ohne das man ſich vereinzelt auf Erden fuͤhlt. Und dennoch kehren ſie dann und wann auch gern zur alten Gewohnheit, zu liebge⸗ wordenen Tauſchungen zuruͤck, und mögen ſich wohl augenblicklich wieder frei, los und ledig der leichten Bande fuͤhlen, die immerhin, ſelbſt an den gluͤcklichen Hausſtand, feſſeln. Zu dieſem natuͤrlichen Verlangen geſellt ſich das reizendere der unausſprechlichen Luſt, ſein Herz gegen Ju⸗ gendfreunde, den Vertrauten der erſten Gedanken,