—— 37 —
doch, als ewiges Andenken jener Nacht vom neun⸗ ten auf den zehnten Februar, ſich dies Armband zu Toulon habe machen laſſen, deſſen Schloß ſo eingerichtet ſei, daß es nicht von ſeinem Arm zu loͤſen iſt.
„Alſo habe ich, was bei Dir Zartheit und Schonung war, Alles fuͤr Trug, Verachtung, Un⸗ treue gehalten! Welche Verirrung, großer Gott, bewirkt ein einziger Argwohn! welche Schmerzen ſchafft in der Ehe der Mangel an Vertraun!“„Laß uns jetzt, Karoline, mit dem heiligſten Eid geloben, rief Saint⸗Far, daß, wenn eines von uns beiden waͤhnt ſich uͤber den andern beklagen zu muͤßen, wir uns freimuͤthig gegeneinander ausſprechen und die Zweifel loͤſen wollen, bevor ſie das Herz zerrei⸗ ßen. Iſt die Ehe kein Bund des Vertrauens, der wechſelſeitigen Zuverlaͤſſigkeit, der Nachſicht: ſo iſt ſie eine ſcheußliche Sklaverei, und dazu macht ſie oft der erſte Argwohn.“


