Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Ihre Einbildungskraft entbrennt bei der Vorſtel⸗ lung; dem toͤdlichen Froſt, von dem ſie ſtarrte, folgt fieberiſche Glut; ihr plötzlich verwandeltes Ausſehn zeugt davon. Saint⸗Far gewinnt die Parthie und erntet den Beifall der Verſammlung ein; ſeine Augen ſuchen die, deren Beifall ihm der liebſte iſt, er gewahrt ſie, blaß, zitternd, halb ohnmaͤchtig.„Liebe Karoline, was haſt Du?“ fragt er eifrig.„Nichts, gar nichts!“„Aber Du biſt auf einmal ſo blaß, Du zitterſt, als hätte etwas Dich unvermuthet ſchrecklich erſchuͤttert.“ „Ich geſtehe, ſagte ſie, zu ſtolz zum Bekenntniß des wahren Grundes ihrer Erſchuͤtterung, ich habe einen Schreck gehabt. Der letzte Ball, der ent⸗ ſchieden hat, flog mit ſolcher entſetzlichen Gewalt gerade gegen Deine Bruſt; ich ſah Dich verletzt, umgeworfen; der Schreck ging mir durchs Herz.“ „Gute Seele! habe Bank fuͤr Deine Theilnahme. Aber ich will Dich ſchon beherzt machen, Du ſollſt Dich gewoͤhnen zu ſehn, wie ich meine Gegner angreife und ihren Ausfällen trotze. Das Ball⸗ ſpiel iſt eine Art kleiner Krieg, darum gefallt es uns Männern ſoz ein wenig Geſchicklichkeit