den Strudel der Verſuchung ſtuͤrzte, worin oft der erfahrenſte Seemann das Steuer verliert und die Klippen nicht vermeidet.
Nicht lange nach ſeiner Ankunft verabredete Saint⸗Far, ein geuͤbter Ballſchläger, mit mehre⸗ ren Seecoffizieren ein großes Ballſchlagen. Sie luden die Damen ihrer Bekanntſchaft ein, dem Wettkampf, wobei jeder ſich Beweiſe von Gewand⸗ heit, Geſchick, Grazie abzulegen verhieß, zuzuſehn und ihn zu verſchoͤnen. Die Verſammlung war zahlreich, die Wettpreiſe groß; Saint⸗Far, der bei dem heilſamen und nuͤtzlichen Spiel gewoͤhn⸗ lich eine bedeutende Stärke und bewundrungs⸗ wuͤrdige Gewandheit darthat, uͤbertraf ſich ſelbſt. Erhitzt durch den Beifall der Zuſchauer, vorzuͤg⸗ lich aber durch Karolinens zärtliche Freude daruͤber, welche unter den Schoͤnen ſich befand, deren Lob jeder Ringer beneidete, angefeuert durch mehrere treflich gelungene Schlaͤge, geſpornt durch der Gegner ruͤſtigen Widerſtand, warf er zuletzt ein kleines weißes baumwollnes Jäckchen von ſich, das er gewoͤhnlich beim Ballſchlagen trug, ſtreifte heftig den Hemdaͤrmel auf, und an ſeinem Arm


