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an ſeiner Bruſt, an ſeinem Herzen. Dann zog ein Lächeln der Dankbarkeit und Liebe uͤber ihre verbluͤhten Lippen hin, zertheilte gleichſam die To⸗ desbläſſe, die uͤber den himmliſchen Zuͤgen lag.
Doch ein heftigerer Sturm, als alle vorige, folgte immer dem letzten, ſie war in ſolcher Ra⸗ ſerei, daß der Arzt glaubte Leo benachrichtigen zu wuͤſſen, die Huͤlfe der Kunſt ſei erſchoͤpft, nur die Kraft der Jugend vermoͤge Frau von Saint⸗ Far zu retten. Beim Weggehn ſagte er den Leu⸗ ten des Hauſes, ſchwerlich wurde die Kranke die Nacht uͤberleben, und man thäte gut ihren Mann von dem herzzerreißenden Anblick ihres Tobes zu entfernen.
Aber dieſer wollte durchaus ſeine Frau nicht verlaſſen.„Ich vertraue Niemand andern dies koſtbare Gut, ſagte er; ich habe ihre erſte Liebe gehabt, ich will auch ihren letzten Athemzug em⸗ pfangen. 6
Die Dumpfheit, worin Karoline lag, furcht⸗ bare Symptome, welche ihre Zuͤge verzerrten, lie⸗ ßen Leo jetzt ihr Verſcheiden fuͤrchten. Er entfernte Alle, die um ſie waren; er verſchloß die Thür des


