fähren Gaſtgebot der Herzlichkeit, dieſer inni⸗ gen und heitern Geſellſchaft gleichzuſchaͤtzen ſei⸗ Endlich ſchlug die Uhr acht; man trennte ſich und ſie ſchrieb bei der ſchon einbrechenden Dunkel⸗ heit geſchwind noch an dem Otrte ſelbſt, wo ſie den Eindruck erhalten, in ihre Schreibtafel:„gluck⸗ ſelige Beſchraͤnkung! vorzuͤglicher als Ueberfluß; Sitten der goldenen Zeit, Freunde, die man ſich
bewahren muß.“
e Das junge Ehepaar ſetzte ſeine Beſuche fort k und durchſtreifte bis zehn Uhr die Vorſtadt Saint⸗ k Germain. Bei einigen der ehrenwerthen Bewoh⸗ ner dieſes Viertels, welche die ſtrenge Sitte der
Stadt bewahren, miſchten ſich zu dieſer die Schroff⸗ heit des Vorurtheils, der ſteife Zwang der Etiket⸗
te; bei andern religioͤſe Unduldſamkeit, die mehr Unglaͤubige als Proſelyten macht. Herr und 5 Frau von Meneval fanden, daß Paris eine Stadt ſei, die mehrere Nationen von verſchiedenem Cha⸗ 6 rakter umfaßt, und daß man ſich einigermaaßen nach Brauch und Sinnesart des Viertels beque⸗ E 8
men muß, das man bewohnt. Albertine trug An⸗ merkungen uͤber Anmerkungen in ihre Schreibta⸗


