Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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ſie mit ihrem Mann eine enge, ſchmutzige, dunkte Hintertreppe hinanſtieg:es ſcheint, die Dame iſt ſo beſcheiden in Ruͤckſicht der Wohnung, als ſie anſpruchsvoll in Rückſicht ber Kleidung iſt. End⸗ lich haben ſie den Gang des bezeichneten Stocks erreicht; zweifelhaft klingeln ſie bei einer kleinen aſchgrauen Thuͤr, und eine Art von Kammerjung⸗ fer im Waſchhabit macht auf. Frau von Saint⸗ Roman ſelbſt hatte ein weniger als mittelmaͤßi⸗ ges Morgenkleid an, das Haar unter eine ſchlechte Neſſeltuchhaube geſchoben, eine grau leinewandne Schuͤrze vor, und wuſch ihre woͤchentliche Waͤ⸗ ſche. Ihre Beſchämung war ungemein, als ſie Herrn und Frau von Meneval erblickte und in ihrem demuͤthigen Auffenthalt empfangen mußte. Sie hatte nur ein einziges Zimmer und eine Kam⸗ mer. Ein Bett von weichem Holz, deſſen Polſter ſehr dunn ſchienen, eine ſchlechte Komode, eine Thiffoniere von Nußbaumholz, einige alte Seſf⸗ ſel mit gelbem Utrechter Sammet uͤberzogen, da⸗ rin beſtand das ganze Ameublement; doch fehlte ein großer Stehſpiegel nicht, ohne den eine Co quette es nicht thun kannz und auf einem Vinv⸗