Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Nachläſſigkeit in Gebehrden, Reden, Anzug. Man hätte gemeint, daß jene, entkleidet von den glaͤnzenden Zuthaten, womit ſie ſich in Geſell⸗ ſchaft umgab, kaum eine Erinnerung davon be⸗ wahrte, und erſchöpft von der Anſtrengung dort zu gefallen, ausruhete, um wieder daſelbſt mit

um ſo mehr Glanz zu erſcheinen. Nachlaͤſſig auf

einem Ruhebett ſitzend, eine Anekdotenſammlung in der Hand, womit ſie ihr Gedaͤchtniß ausſtaf⸗ firte, empfing ſie Herrn und Frau von Meneval mit froſtiger Wuͤrde. Kein Lächeln auf den Lip⸗

pen, kein Scherz in der Unterhaltung, ſie ver⸗

gaß ſich ſoweit, uͤber Vernunft, Empfindung, Haushaltung vorzutragen: ſo matt, ſo langweilig, daß Albertine das Gähnen, welches ſie befiel, hin⸗ ter dem Fächer verbarg, ſich der Baronin empfahl, und in ihren Wagen eilte.Solcher Art ſind hau⸗ ſig die Schoͤnſprecherinnen, die Witzmacherinnen von Profeſſion, die tauſenderlei Unſinn mit ein paar geborgten Gedanken wurzen ſagte Achill. Wenn ſie einmal in Geſellſchaft nicht das große Wort fuhren koͤnnen, ſo muß zu Hauſe alles, was ſie umgiebt, den Unmuth uͤber die erfahrne Vernach⸗