Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Sopha, ließ Albertinen neben ſich Platz nehmen, die an einem Zucken ihrer Lippen, einem meſſen⸗

den Blick leicht merkte, daß ihr eigener Anzug zu

einfach, wohl gar ein wenig aͤrmlich ſchien.

Ich bin die ganze Nacht auf einem Ball geweſen, ſagte die junge Dame,auf Ehre! war es Jemand ſonſt als Sie, ich hätte nicht ange⸗ nommen.Es thut mir unendlich leid, ver⸗ ſetzte Achill,daß man Sie aus dem Schlaf ge⸗ ſtöhrt hatAus dem Schlaf! Ich leide ſeit einiger Seit ſchon an unertraͤglicher Schlafloſig⸗ keit. Sie konnen nicht denken, wie meine Pulſe ſchlagen, wie alle meine Nerven gereizt ſind. Wenn man, wie Sie, gnädige Frau, in den glaͤnzendſten Zirkeln geſucht iſt, wird es ſchwer der Erſchoͤpfung zu entgehen, die damit verbunden iſt, ſelten daß die Geſundheit dergleichen vertraͤgt. Und wie geht es Ihrem lieben Mann? Wahrhaftig, ich weiß nicht. Ich habe ihn nicht geſehen ſeit ſechs Tagen.Er iſt alſo auf dem Lande?O nein! aber fruͤh

ſpielt er Ball; dann reitet er aus bis ſechs Uhr;

dann ſpeiſt er irgendwo in der Stadt und ich wo