Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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habe, und wollte ihren Anzug der Art eitrichten, um mit jenen nicht zu wetteifern, dieſe nicht zu beſchaͤmen. Ihre Juwelen blieben in dem Schrein, die reichen Spitzen, die aͤchten Shawls im Hoch⸗ zeitkorb; ſie kleidete ſich einfach und zierlich, und ging ſo weit, ſich nicht der Equipage und der Be⸗

dienten ihres Vaters zu den vorhabenden Beſuchen zu bebienen, ſondern nur einer Lohnkutſche, um

keineswegs bemerkt zu ſeyn. Zur Belehrung wollte ſie benutzen, was Andere aus Eitelkeit, Etikette oder langer Weile thun.

Um jedoch der Fahrt mehr Leben und Ab⸗

wechslung zu verſchaffen, richtete ſie die Ordnung

der Beſuche dergeſtalt ein, daß die ſchneidendſten

Kontraſte der Verſchiedenheiten der Sitten, der Alter, des Ranges und Vermögens einander ab⸗ wechſelten und beruͤhrten, und verſah ſich mit einer Schreibtafel, das Reſultat ihrer Beobach⸗

tungen nach jedwedem Beſuch darin anzumerken,

einzelne Zuͤge der verſchiedenen Bilder anzudeuten, die ſich ihr darſtellen wuͤrden, kurz einen neuen Cheſtandscodex abzufaſſen.

Sie begann bei dem Viertel du Marais, und