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Sie, mein Lieber, daß ich den Elenden nie⸗ derſchlagen werde, der eine auslaͤndiſche Fa⸗ milie ihres Eigenthums berauben will. Ja, ſeiner krummen Gaͤnge ungeachtet, fuͤrchten Sie nichts, ich werde Ihre Stuͤtze ſeyn. Was fuͤr ein Jahrhundert? und wie verab⸗ ſcheue ich die Menſchen! daher lebe ich mit einigen auserleſenen Buͤchern, worinnen ich meinen Haß und Abneigung gegen das menſch⸗ liche Geſchlecht ausgedruͤckt finde, ganz al⸗ lein.“
»Es iſt aber doch ſehr angenehm,“ er⸗ wiederte ich,»diejenigen zu ſehen, die man gluͤcklich gemacht hat, die Ausdruͤcke des Wohlſtandes und die Stimme der Erkennt⸗ lichteit zu hoͤren!“
»Wohlſtand! Erkenntlichkeit!— junger Mann, das ſind Worte, die einer noch jun⸗ gen Seele die Ohren kitzeln; aber es ſteckt nichts als luͤgenhafte und oft gefaͤhrliche Ver⸗ ſtellung dahinter. Ich habe noch niemals ei⸗ nen erkenntlichen Menſchen geſehen.“
Wie, niemals?*
»Niemals, und der Grund davon iſt, weil die Wohlthaͤtigkeit noch gebohren wer⸗ den ſoll. Man ſchmuͤckt ſich mit dem Namen


