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noch meine Schweſter, meine gute Schwe⸗ Rer, wie ſie weinend zu mir ſagte: Ach, mein Dorbeuil, komm bald wieder! mein Freund⸗ komm bald zuruͤck, um uns zu troͤſten! Ich ſehe noch die Stelle, wo dieſe ruͤhrende Sce⸗ ne mein Herz ſo lebhaft in Bewegung ſezte⸗ Ja dieſes geſchah unter dem Schatten der dickbelaubten Akazienbaͤume, die unſern la⸗ chenden und fruchtbaren Fluren zu lebendi⸗ gen Palliſaden dienen; dieſes geſchah beym. Anblick des ſchrecklichen Elements, das uns trennen ſollte.
Ein guͤnſtiger Wind brachte mich gluͤck⸗ lich nach Europa. Da ich in Paris ange⸗ kommen war, begab ich mich ſogleich zum Buͤrger Leleu, welcher derjenige war, der die Sorge uͤber ſich genommen hatte, die mir zugefallene Verlaſſenſchaft in Drdnung zu bringen. Er nahm mich ſo auf, wie es ſich von ſeinem Charakter erwarten ließ, nehmlich rin wenig verdruͤßlich und unfreundlich. Er bot mir indeſſen ſein Haus an; alsdann ſagte er mir nach einigen allgemeinen Bemerkun⸗ gen uͤber dieſe Verlaſſenſchaft, daß ich mich in einen Pröceß wuͤrde einlaſſen muͤſſen. Die⸗ ſes verurſachte, daß ich Zeichen von Furcht blicken ließ; aber er ſagte mir mit einem ſeſten und uͤberzeugenden Tone: ich verſichere


