nach ihrer Schaͤrpe, als ſie ein leichtes Ge⸗ raͤuſch uͤberraſcht. Es naͤhert ſich immer mehr.... Sie lauſcht aufmerkſam und blickt verlegen nach dem Eingange der Grotte. Liebe!„ Du allein vermagſt zu ſagen, welche Unruhe ſich in ihrem Herzen erhob!.. Er iſt es. es iſt Milford, den ſie erblickt.„ Milford, der mit einem Blicke voll Schwermuth ſich hete.
Ein Schrey entfaͤhrt ihr. Der junge Menſch weicht furchtſam zuruͤck, feſter draͤngt ſie ſich zuſammen, huͤllt ſich tiefer in ihr ſchuͤtzendes Gewand, und eilt ſchnell nach dem Bade, das ſie ſo eben verlaſſen hatte, um ſich daſelbſt zu verbergen. Eduard erkennt ſie. Schneller, als ein durch die Luͤfte ziſchender Pfeil wirft er ſich zwiſchen ſie und das Becken, haͤlt ſie zuruͤck, umarmt mehrmahl ihr zitterndes Knie und ruft:
„O Stellina! Du biſt mein.“ Ein leiſer Schauer des Entzückens durch⸗
bebt die junge Indianerin. Vergebens verſucht ſie ſich aus den Armen des jungen Menſchen zu


