Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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wo er von Furcht und Hunger niedergebeugt, in die⸗

ge ſer gaſtfreyen Wohnung Aufnahme und die ge⸗ en wuͤnſchte Huͤlfe gefunden hatte, in ihr Gedaͤchtniß in⸗ zuruck zu rufen: ſein Entzucken, das Angenehme, Sanfte, welches ſein ganzes Weſen belebte, ſein ein blondes Haar, das in Locken um ihn her ve⸗ wallte, und ſeine blauen Augen, aus denen hre Redlichkeit und Freude ſtrahlte, entwarf ihr die ze; gereitzte Phantaſte von neuem..

Das Angenehme dieſer ſuͤſſen Erinnerung zog ſie in die Grotte; ſie erblickte auf dem Raſen

ein ihren zuruckgelaſſenen Pfeil und Bogen.... den rt, Die Sonne war indeſſen brennender und

die Luft ſchwuͤler geworden. Sie war ermuͤdet durch die Hitze und die zuruckgelegte Strecke.

4 Noch nie fand ſie die Grotte ſo ſchoͤn. Der 6 Raſen, der ſie umgiebt, iſt mit unzaͤhligen, wohlduftenden Blumen beſaͤet: die Dema, ſanft 1 wie das Veilchen, und Ipaͤus, weiſſer als die 3 Lilie, geben dieſem Grünen durch mannichfaltige Farben die reitzendſte Miſchung. Eine Menge ihr aromatiſches Geſtraͤuch waͤchſt an dieſem ge⸗ igſt heimnißvollen Orte, einiges windet ſich leicht ehr in die Hoͤhe, und bedeckt das Aeuſſere der

Grotte. Der Quelle leiſes Murmeln, welche