Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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ſie etzen ehen

eben im Begriffe ſtand, und dankte dem Ereig⸗

niſſe, daß es unterbrochen wurde.

Waͤre meine Wahl nicht verſchoben wor⸗ den, ſo gehoͤrte ich mir nun ſelbſt nicht mehr an; ich waͤre vielleicht das Eigenthum Coſinoes, der wilder, als die Ungeheuer der Waͤlder, die er bewohnt, oder des klugen Onemo, deſſen Jugend bereits verwelkt iſt, oder gar des ver⸗ aͤchtlichen Orixa.... Vielleicht auch des un⸗ verſoͤhnlichen Riamirs, der, waͤhrend ich mein Schickſal beweinte, mit Feuer und Schwerd in meines Vaters Pallaſt dringen wuͤrde. Wie ungerecht war ich nicht mit meinen Klagen gegen die Goͤtter! Dieſer erwuͤnſchte Aufſchub iſt fuͤr mich eine wahre Wohlthat! Geſtern verließ der junge Menſch die Grotte, und ſeine Entfernung hat Bramas Zorn gewiß be⸗ ſaͤnftiget. Sehe ich ihn auch nie wieder, ſo darf ich mich doch wenigſtens meinem Schmerze, und ohne Furcht ſeinem Andenken widmen.

Dieſe Erinnerungen ſollen mein Leben erheitern. Die allwiſſenden Goͤtter haben mir ſie ja nicht verboten: ich befolgte ihr Hrakel, und unterwerſe mich ihrem Willen.