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„Tapferſte des Stammes waͤhnt. Allein wir „ſind kaum vereint maͤchtig genug; die Zwie⸗ „tracht wuͤrde uns nur noch um ſo gewiſſer „den aufmerkſamen Portugieſen uͤberliefern.“
„Ich verlange, daß dieſe Fuͤrſtenwahl auf „einige Monden verſchoben werde.. Entwe⸗ „der bin ich dann nicht mehr, oder ich habe „Euch bewieſen, daß Biſnagars und Delis „Blut in meinen Adern rollt.“
Dieſe Worte erweckten von neuem die Freunde des Oberbraminen. Einige ſind uͤber den Stolz des Anfuͤhrers der Fetans aufgebracht, andere hingegen entzuͤckt die Dreuſtigkeit ſeines jungen Gegners; andere ſchmeichelten ſich, daß auch ihre Soͤhne vielleicht bald Anſpruch auf die hoͤchſte Wuͤrde machen koͤnnten: und alle beinahe ſtimmten Orixas Verlangen bey.— Ipenar ſammelte wiederholt die Meinungen, und ver⸗ kuͤndet, daß Stellinens Wahl verſchoben ſey.
Bey dieſer Nachricht kehrt Riamir ent⸗ ruͤſtet zu den Seinigen zuruͤck, das Volk geht aus einander, und der alte Ditulan eilt zu ſeiner Tochter, ihr den unwiderruflichen Befehl des Geſetzes bekannt zu machen.
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