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„ſche, daß die Tenadaren, ehe noch drey Tage „verflieſſen, meinen Gemahl kennen.
Die Seufzer, welche ihre Worte begleite⸗ ten, haͤtten Ditulan wohl belehren koͤnnen, wie druͤckend die Erfuͤllung dieſer Pflicht ſeiner Toch⸗ ter werde, allein ſeine Freude hieruͤber hatte ihm jeden andern Sinn geraubt. Er waͤhnt, das, was er ſo eben bemerkte, ſey die Folge jenes ſuͤſſen Vorgefuͤhls, welches dem Hymen ſtets voran⸗ geht; glaubt, Stellinens Herz, bisher ungefeſſelt, gehoͤre nun ſicher einem der Anfuͤhrer, und zu⸗ verlaͤſſig jenem der Fetans. Nachdem er die ge⸗ liebte Tochter mehrmals zaͤrtlich umarmt hatte, verließ er ſie, um dieſe angenehme Nachricht be⸗ kannt zu machen. Hätte er je ahnden koͤnnen, daß ein curopaͤiſcher Sklave!.
Kaum hatte er ſich entfernt, als ſie auch ſchon das Geſtaͤndniß, ſo ihr entſchluͤpfte, wieder bereuete. Ihre Freundin bemuͤhet ſich die Un⸗ ruhe, deren Urſprung ihr jedoch unbekannt iſt, zu verſcheuchen.— Ihre Geſundheit, welche durch die wiederholten heftigen Erſchuͤtterungen ſehr gelitten hatte, geſtattete ihr heute nicht, den Pallaſt zu verlaſſen. So brachte ſie den uͤbrigen Theil des Tages abwechſelnd, bald unter Hoff⸗


