Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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nung und Furcht, bald unter Leiden und Freu⸗ den dahin.

Nicht ſelten lindert eine ruhige Nacht den Kummer; iſt ſie aber ſtuͤrmiſch: ſo ſchleicht ſie, in einen finſtern Schleier gehuͤllt, und im Ge⸗ folge fuͤrchterlicher, ſchreckbarer Traͤume, langſam einher. Auf dieſe letztere Art erſcheint ſie heute

wiederholt. Stellinen.— Die Krieger waren in

dem groſſen Saale des Pallaſtes verſammelt. Sehnſucht ſtrahlte aus ihren Blicken. Stellina, ſitzend an der Seite ihres Vaters, zoͤgerte noch einen Augenblick mit ihrer unſeligen Wahl, als auf einmahl Riamir und Hrixa, mit Staub und Blut bedeckt, erſcheinen.„. Beide halten mit ihren grimmigen Armen den jungen Milford an ſeiner zerfleiſchten Bruſt, und draͤngen ſich zu dem Itobar.,, Hier ſiehe denjenigen, ſagten ſie, „welchen Deine Tochter uns vorzieht.“ Ben dieſen Worten zeigten alle Finger ſtrafend auf ſie, als den Gegenſtand der Schande, und jeder Blick ſagte ihr, ſie ſey die Ehrloſe. Ihr ent⸗ ruͤſteter Vater ſprach das Urtheil uͤber dieſen verwegenen Juͤngling. Alle Krieger ſtritten um die Wette um das grauſame Vergnuͤgen, ihn zu toͤdten. Unter tauſend Streichen ſinkt er endlich