Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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erhob: ein rauher Felſen diente ihm zur Grund⸗ feſte, aus welchem durch den Druck ſeiner Fuͤſſe

auf die Erde, Tieger, Schlangen, alle Arten

wilder Thiere und giftiges Ungeziefer, die hier abgebildet waren, hervorzukriechen ſchienen. Der Koloß ſelbſt iſt von Cypernholz: einer ſei⸗ ner Arme ruht auf der Zwietracht, und der andere ſchleudert den Blitz. Die Zwietracht, gebeugt auf dem Felſen ſitzend, iſt ſtolz auf ihre Wuͤrde, und bereitet der Mißgunſt das Feuer, das Gold und Eiſen, Elemente, ſo ihr untergeordnet ſind.

Der ungeheure Raum iſt mit einigen Lam⸗ pen verziert, deren ſchwacher Schimmer dieſe ſchreckbaren Phantome kaum erleuchtet, als wenn das zitternde Licht ſich fuͤrchtete, in dieſe Woh⸗ nung der Finſterniß einzudringen....

Die Tochter des Itobars bedurfte ihrer ganzen Entſchloſſenheit. Hingeſtreckt am Fuſſe des Felſen kaͤmpſt ſie vergebens, das Bild des jungen Menſchen aus ihrem Gedaͤchtniſſe zu verbannen.... Seine Geſtalt ſchwebt aus dem Walde heruͤber zu ihrem Schutze.

Fuͤrchterlich ertoͤnt aus dem geheiligten Inſtrument ein Laut, rollt im Gewoͤlbe fort,