Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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ſcheint auf einen Augenblick dieſe Götzen der Finſterniß zu beleben, und verhallt dann wieder. Bey dieſem Zeichen ſchauderte Stellina. Der

Koloß wird erſchuͤttert, und eine dumpfe Stimme,

dem ſenen Donner ähnlich, ſprach dieſe Worte:

Fliehe Riamir, den Feind der Göͤtter. Vor drey Tagen erwaͤhle Deinen Gemahl, und ich ſchenke Dich Brama wieder.

Brama wiederholten die verſchiedenen Echo des Tempels. Vedras Hauch dehnte ſich all⸗ maͤhlich durch die dicke Luft aus, verloͤſchte die Lampen und tiefe Finſterniß herrſchte umher; ein heftiger Wind erhebt ſich, verbreitet einen faulenden Geſtank, und ſetzt alles in Verwirrung; das ganze Chaos geräth endlich in Bewe⸗ gung,. und Stellina ſinkt bewußtlos nieder.

Zwey Braminen richten die Eingeweihte wieder auf; ſie eilen ſchnell mit ihr durch den Tempel, und uͤbergeben ſie den Armen ihrer Gefaͤhrtin, welche ſie muͤhſam bis in den Pallaſt fortträgt.

Das gelaͤuterte Harz der Tanne wird an⸗ gezuͤndet. Nachdem Emora Stellinen durch ihren