Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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wieder. Ihr Fuͤhrer verlaͤßt ſie, und ſie befindet

Mfe

ich einſam in einem ſchauervollen Aufenthalte. 1 r

Die Mauern ſind mit beſcheidenem Epheu

und dem duͤſtern Okanit bewachſen, welcher auf

den Graͤbern ſo gern gedeiht. Die Luft iſt mit hundert verheerenden Ungeheuern bevoͤlkert, welche ſich auf die Erde herabzuſchwingen ſchei⸗ nen. Dieſes hoͤlliſche Heer verfinſtert das Ge⸗ woͤlbe und verſagt der Ungluͤcklichen ſogar den letzten Troſt, die Augen gegen Himmel zu he⸗ ben. Jedes hat eine andere Gebehrde, alle ſind ſchreckbar, und ihre Geſtalten fuͤrchterlich dro⸗ hend. Dieſes hier iſt mit einem Dolche und einer Keule bewaffnet; das Blut, welches aus ſeinen Lippen trieft, roͤthet ſeinen ganzen Koͤr⸗ per. Jenes dort hat das Aeuſſere eines Weibes: man erſtaunt bey dem Anblicke ſeiner Reitze, es unter dieſen Schatten der Finſterniß zu fin den; aber ein feines gruͤnliches Gift quillt aus allen ſeinen Gliedern; toͤdtend iſt ſein Schweiß... und Zufriedenheit ſtrahlt aus den verderblichen Blicken. Undank, Meuchelmord, Verrath, Aufruhr, kurz alle Laſter und alles Unheil, welche unter uns herrſchen, ſind hier mit ſolcher Genauigkeit und Taͤuſchung perſoͤnlich darge⸗