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Opfer zu bereiten, und ſinnt auf die Worte, die er ſeinen Goͤttern einzugeben gedenkt. Sein Vortheil heiſchte, ſich bey Stellinens Wahl eines kuͤnftigen Itobars allen moͤglichen Einfluß auf ihren Geiſt, den er nach ſeinem Wunſche lenken will, zu verſchaffen, und vor allem den furcht⸗ baren Riamir zu entfernen, fuͤr welchen der alte Ditulan vorzuͤglich eingenommen zu ſeyn ſchien. Riamir war zum Gegenſtande ſeines unverſoͤhnlichſten Haſſes geworden. Er laͤchelte ihm vor kurzen zwar noch freundlich zu; allein es war das Laͤcheln des Meuchelmoͤrders, der das Verbrechen auf den folgenden Tag verſchiebt, um ſeiner Rache deſto gewiſſer zu ſeyn....
Man zeichnete unter den Anfuͤhrern in Tenor vorzuͤglich den jungen Orira, einen Neffen des Oberbraminen, aus, auf welchen ſeines Oheims Wuͤrde keinen unbedeutenden Glanz zuruͤckwarf, und der es ſogar wagte, ſich zum Nebenbuhler des Anfuͤhrers der Fetans zu er— klaͤren. Es ſchien itzt beynahe, als habe das Schickſal Stellinen nur in den Tempel gefuͤhrt, um die Entwuͤrfe des ehrgeitzigen Deli noch mehr zu beguͤnſtigen. Ihr gegen Riamir Abſcheu ein⸗ floͤſſen, war beynahe ſchon ſo viel gewonnen, als


