Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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zu thun habe, und mich gegen mich ſelbſt in

Schutz nehmen. Ich fuͤhle, daß ſchon der

bloſſe Entſchluß meine Schmerzen lindert. Emora uͤberlaͤßt ihre Tochter der Sorge

ihrer Frauen, und eilt in die Wohnung des

Oberbraminen. Stellina verlaͤßt ihr Lager, und begiebt ſich zu ihrem Vater, das Morgen⸗

mahl mit ihm einzunehmen.

Kaum konnte der Oberbramin bey Emoras Verlangen ſeine Freude verbergen.

Geht, ehrwuͤrdige Frau, antwortete er:

ihr fuͤrchtet die Goͤtter und ſie werden euch begluͤcken. Geht! Stellinens Leiden ſollen en⸗

den. Ihr allein begleitet ſie in der Stunde⸗ der Mitternacht bis an die Pforte des Tem⸗

pels. Dort harrt ihrer im Gebete. Vergeſſet nicht, daß Verſchwiegenheit die erſte Beding⸗ niß iſt, ſo uns der Gott der Finſterniß auf⸗

erlegt, und daß ſein Zorn den Unbedachtſamen,

wie den Gotteslaſterer trift.

Deli waͤhnte, Stellinens Leiden entſpraͤngen aus Reue, die drey Gefangenen den Flammen entriſſen zu haben. Er freute ſich ihrer Schwaͤ⸗ che, befahl das Grauſen und Furcht erweckende

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