Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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furchtbaren Vedra entſprungen. Der ehrwuͤr⸗ dige Deli wird alles verſuchen, ihn Euch guͤn ſtig zu machen, und in wenigen Tagen ſchon koͤnnt Ihr eure verlorne Seelenruhe wieder erlangen; ich will fuͤr Euch das Opfer begeh⸗ ren. Allein ſchont eures Vaters, er darf nichts erfahren; ſchon ſeine Jahre beugen ihn nie der, Euer Kummer koͤnnte leicht ihren Lauf noch beſchleunigen. Traut meiner Erfahrung, und ruft den maͤchtigen Gott der Finſterniß um Beyſtand an. Er iſt die Quelle des Ue⸗ bels und muß uns daher auch die Gegen⸗ mittel verleihen.

Aufmerkſam hoͤrte die Tochter des Itobars ihrer Mutter Erzaͤhlung. Die Seele iſt nie fuͤr fromme Eindruͤcke empfaͤnglicher, als wenn ſie von der Liebe beherrſcht wird. Froͤmmigkeit und Liebe ſind Schwachheiten, welche die Em⸗ pfindſamkeit nähren. Wo laͤchelte Gluͤck dem Sterblichen ohne Liebe?... Wo Troſt dem Ungluͤcklichen ohne Religion?..

Stellina war entſchloſſen.Ja, ſprach ſie, ich will den Geiſt des Boͤſen anrufen. Wie auch ſein Ausſpruch ſeyn mag, er wird mich doch wenigſtens belehren, was ich