Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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Mit ſchwacher Stimme, welche die Un⸗

ruhe ihrer Seele verrieth, ſprach ſie hier mit Eduard: ſie entdeckte ihm, daß neue Gefahren ihrn drohten, und daß er nicht eher den Wald verlaſſen duͤrfte, bis die Bedas, welche ſeine Gefaͤhrten nach Colombo geleiteten, zuruͤck waͤren.

Laß Dich, guter Fremdling, durch dieſen Verzug nicht beunruhigen; ich werde fuͤr Dein Leben ſorgen, und uͤber Deine Sicherheit wa⸗ chen: ich werde Dich ſelbſt, wenn es Zeit iſt, auf den Berg Argias begleiten, wo man das erſte Fort der Portugieſen wahrnehmen kann. Meine Freundſchaft ſoll Dir indeſſen bis zum Tage Deiner Befreyung alle Furcht und Kum⸗ mer verſcheuchen. Da es mir ſo viel Ver⸗ gnuͤgen gewaͤhrt, Dich zu troſten, fuͤhlſt Du denn nicht auch Deine Leiden durch die Theil⸗ nahme, welche ſie mir einfloſſen, gelindert?

Dem aufmerkſamen Milford drang die ſanfte Beugnng ihrer Stimme in das Herz. Der Gedanke an die Schätze von Tenor iſt auf einmal verſchwh den, und zugleich alle ſeine entworfenen Plane; ſeine Begierde ſchlummert und die Reibe des ſchoͤnen Mädchens ſind die einzigen Schaͤtze, nach denen es ihn heute ge⸗