Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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machten, konnte ſich ruͤhmen, je ſo viele Por⸗ t tugieſen im Kampfe erlegt zu haben, als er. 1

Kaum hatten ſie das gelandete Schiff erblickt, als ſchon hundert der Ihrigen nach dem Geſtade

hinzogen. Beſtuͤrzt warf ſich das Schiffsvolk in die Fluthen. Mehrere unter ihnen wurden noch von den toͤdtlichen Pfeilen erreicht, und

ſtuͤrzten auf dem Sande nieder; nur drey Rei⸗ ſende, unwiſſend, wohin ſie fliehen ſollten, ſielen in die Haͤnde der Tenadaren. Schon waͤhnten ſie den Tod uͤber ſich ſchweben zu ſehen, als ſie von dieſen halbnackten Wilden umrungen waren, und ihr fuͤrchterliches Freudengeſchrey durch die Luͤfte erſcholl. Riamir, von einigen ſeiner Leute begleitet, will die Gefangenen den Braminen als ihr Eigenthum ſelbſt zufuͤhren.

Mit Anbruch der Nacht nahten ſie endlich der Stadt. Alle Einwohner hatten ſich bereits in ihre Huͤtten zuruͤckgezogen. Ploͤtzlich und wie⸗ derholt ertoͤnt der Schall mehrerer Hoͤrner; ihr kriegeriſches Getoͤs verkuͤndet eine groſſe Begeben⸗ heit, und erfuͤllt alle Gemuͤther mit banger Be ſorgniß; die harzreiche Tanne flammt ſchon an allen Enden, und erleuchtet den ganzen Huͤgel; auch uͤberſtroͤmt ſchon die nengierige Menge