Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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Bis Morgen geſtatte ich Dir zu Dei⸗ ner Erholung. Du biſt hier von der nahr haften Kokos, der rothbeerigten Albetre, dann der mehlreichen Sago umgeben, und erquicken⸗ des Waſſer ſprudelt aus der nahen Quelle. Morgen bey einbrechender Nacht nimmſt Du den Weg nach dem Ufer, folgſt ihm immer nach Deiner Rechten zu, und noch ehe drey Tage verfloſſen ſind, wirſt Du Dich bey den Portugieſen befinden. Lebe wohl, guter Fremdling, ich trotze den Goͤttern, um Dir das Leben zu retten.... Jenſeits der Meere erinnere Dich dann zuweilen des Maͤdchens von Ceylon.

Itzt entfernte ſie ſich. Der Schall meh⸗ rerer Hoͤrner und der Kriegstrompete verkuͤn⸗ dete ihr die Unruhe ihrer Freunde um ſie. Mit befluͤgelten Schritten durchkreutzt ſie den Wald, und geſellt ſich wieder zu ihren beſtuͤrzten Frauen.

Obſchon dieſes nicht der letzte Tag gewe⸗ ſen, den ſie dem Vergnuͤgen der Jagd beſtimmt gehabt hatte, ſo fuͤhlte ſie itzt doch ihr ganzes Gemuͤth zu ſehr erweicht und bewegt, um nicht der Ruhe zu beduͤrfen. Sie giebt das Zeichen zur Ruͤckkehr, in der Hoffnung, einige naͤhere