Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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Gehoͤlze, und zeigte dem jungen Menſchen eine

Grorte mit Moos bedeckt, welche durch das dicht verwachſene Geſtraͤuch kaum kennbar war. Sie nahete ſich ihr. Die Stille, welche hier herrſchte ward blos durch das leiſe Murmeln einer lel⸗ haften Quelle unterbrochen, und vergebens ſuchte die immer mehr hervorgehende Sonne mit ihren Strahlen in dieſen verborgenen Aufenthalt zu dringen.

Siehe, Fremdling, hier dieſe gaſtfreye Grotte, ſagte Stellina: kein Sterblicher durfte es je wagen, dieſelbe zu betreten. Die Wei⸗ ber des Itobars pflegen ſich an dieſem Orte zu baden, und auf derſelben Stelle hat das verzehrende Feuer der Portugieſen die Gattin und Toͤchter des armen Ditulan zernichtet, nur ich allein blieb ihm noch von ſeiner ganzen Familie uͤbrig, ich. die es eben wagt, indem ich Dir dieſe Freyſtaͤtte erlaube, die heiligſten Geſetze zu verletzen. Doch der groſſe Brama ſieht und hoͤret mich. Du warſt huͤlf⸗ los, unbewaffnet und dem Hungertode nahe.... Ich wollte Dich retten. Die Zukunft moͤge dann einſt die Thraͤnen trocknen, die mir das Gefuͤhl fuͤr Deine Leiden erpreßt.