Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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waͤhrt mir Schutz gegen eure grauſamen In⸗ ſulaner, und morgen ſchon will ich laͤngſt dem Ufer hin Colombo aufſuchen. Die Liebe, wel⸗ cher man ja in allen Welttheilen huldiget, wird es Euch einſt lohnen, einen Mann jen⸗ ſeits der Meere her, der weder eure Urvaͤter, noch Euch je beleidigte, beſchuͤtzt zu haben. Koͤnntet Ihr jedoch gegen meine Bitten gefuͤhl⸗ los ſeyn, o! dann endet meine Leiden, ich be⸗ ſchwoͤre Euch! Ich weiche nicht von der Stelle. Druͤcket ab; nur Ihr ſollt mich todten!

Als er ſo geendet hatte, floſſen ihm ver⸗ zweiflungsvoll die Thraͤnen uͤber ſeine bleichen Wangen, und er ſtreckte die offnen Arme der geruͤhrten Indianerin entgegen, welche ihn ſchwei⸗ gend anblickte. Mit jedem Momente vermehrte ſich ihr Mitleid fuͤr dieſen ungluͤcklichen Fremd⸗ ling: aber vergebens ſinnt ſie auf Mittel ihn zu retten. Nur wenige Baͤume trennen ſie von ihren Frauen, und erwachte nur eine, dann waͤre es um ihre eigne Ehre und das Leben die⸗ ſes Ungluͤcklichen geſchehen; denn das Geſetz verhaͤngt den Feuertod uͤber jeden, der es wagen ſollte, einem Europäer nur den geringſten Bei⸗ ſtand zu leiſten. Schon waͤhnte ſie die Stimme