Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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tern jenem beſtimmt ſind, der es nur wagt, ſein Auge auf die Tochter des Itobars, oder Bramas zu werfen?... Fliehe, denn wuͤr⸗ deſt Du von den Jaͤgern, die in der Naͤhe hier lagern, uͤberraſcht, Dein Loos waͤre weit ſchrecklicher, als jenes der wilden Thiere, wel⸗ che noch geſtern unter unſern geſtaͤhlten Pfeilen erlagen.

Bey dieſen Worten entfernte ſie ſich, und Ednard wagt es, ſie noch zuruͤck zu halten. O Ihr! die Ihr ganz gewiß uͤber die Tena⸗ daren herrſchet, verlaſſet mich nicht. Die Koͤ⸗ nige, wie die Goͤtter, muͤſſen ja dem Schwa⸗ chen Schutz verleihen. Nur Euer Beyſtand kann mir Sicherheit geben. Ich bin kein Portugieſe. Aus einem entfernten Lande, um nach Java zu ſegeln, landete ich an eu⸗ rem Geſtade. Neugierde trieb mich in die Waͤlder. Bey meiner Ruͤckkunft fand ich meine Gefaͤhrten ermordet, und mein Schiff bereits auf dem oſfenen weiten Meere. Schon zwey Tage quaͤlt mich nagender Hunger, und ver⸗ gebens ſuchte ich nach Nahrung, um ihn zu ſtillen. Nur fuͤr einen einzigen Tag geſtattet mir die Gaſtfreyheit. Ge⸗