Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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Er durchſtreift das Thal, in welchem er am Morgen verweilt hatte. Die Zimmtbaͤume, die ihm damals ſo koͤſtlich duͤnkten, ekelten ihn itzt an, da ſie ihm nicht einmahl einige Nahrung gewaͤhrten; unwillig riß er von ihren Fruͤchten ab und warf ſie als unnuͤtz zu Boden.

So wie das Thal vor ihm immer enger und enger zulief, kam er auch dem Walde, der daſſelbe einſchloß, ſtets naͤher. Er hatte den geraden Stamm des Kokos erkannt, und waͤhnte ſchon im Geiſte ſeine nahrhaften Fruͤchte zu ko⸗ ſten. Taͤuſchende Hoffnung! Die abgeleerten Baͤume vermehrten nur noch Eduards Leiden. Vergebens durchſucht er mit Heißhunger ihr Geſtraͤuch, und findet leider nichts, als leere Zweige und Blaͤtter.... Zu ſehr erſchoͤpft, um noch laͤnger ſeinen Weg fortſetzen zu koͤnnen, und unſicher, wohin ſeine Schritte zu lenken, ſinkt er endlich unter einem etwas entferntern Baume nieder.

Er erinnert ſich itzt zwar, daß, nach Ri⸗ nealds Erzaͤhlung, die Portugieſen hier einige Anlagen, und in irgend einer Gegend der Inſel das Fort Colombo beſitzen. Allein in welchem Theile liegt es? Wie mag er ſolches erreichen,