Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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zuvor aber ſich mit Nahrung verſehen, und den Inſulanern entkommen? Dieſe Schwierigkeiten zu beſiegen, waren fuͤr einen jungen Menſchen

ohne allen Muth und Erfahrung mit tauſend

unuͤberwindlichen Gefahren verknuͤpft; voͤllig entkraͤftet, wiegte ihn endlich der Schlummer ein.

Der Laſterhafte, wie der Ungluͤckliche, ge⸗ nieſſen dieſe Wohlthat nie lange. Auch Eduard erwachte ſchon nach einigen Stunden wieder aus ſeiner Betaͤubung; raſch ſpringt er auf, in⸗ dem er ſich von lauter Bedas umrungen waͤhnt.

Wenige Augenblicke nur bedurfte er, um ſich wieder zu ſammeln. Todtenſtille herrſchte um ihn her. Die Baͤume dieſes Waldes, dacht' er bei ſich, koͤnnen doch unmoͤglich alle ohne Fruͤchte ſeyn, und gewiß verbirgt ſie blos ihr dunkler Schatten. Die Nacht ſoll ihn nun be⸗ guͤnſtigen, das Ufer wieder zu erreichen, an dem er bis an das Fort Colombo nach und nach fortzuklimmen, entſchloſſen iſt.

Dieſer Hoffnungsſchimmer gewaͤhrt ihm 3 einige Ruhe; durch ihn geleitet, wandelt er nun immer weiter voran, und gierig ſtreifen ſeine Blicke umher. Wankend ſind zwar noch ſeine Tritte: allein das ſanfte Rauſchen eines Baches