Auſſer Athem erreicht er den Abhang, und forſchend blickt er nach der Meeresflaͤche hin. Mit Pfeilesſchnelle ſegelte Belerophon bereits in der Ferne. Verzweiflungsvoll drang Eduards Geſchrey vergebens durch die Luͤfte; er ſtuͤrzte ſich nach dem Ufer hin... Doch welch ein ſchauervolles Bild erblickt er hier!.. Ent⸗ ſeelt lagen ſeine Reiſegefaͤhrten auf der Erde hingeſtreckt, und roͤchelten noch ihre letzten Le⸗ bensgeiſter aus!.... Ihr Blut, welches auf dem Sande dahin ſtroͤmte, faͤrbte jene unſelige Quelle!. Noch einmahl uͤberſieht er mit hinſtarrendem Auge das graͤnzenloſe Meer, und bemerkt nur noch kaum in der Ferne das ſchei⸗ dende Schiff. Unbeweglich ſteht er nun hier, bis ihn auf einmahl ein fuͤrchterliches Geſchrey aus ſeiner Bewußtloſigkeit aufſchreckte. Ein Haufen Bedas, welche mit ihren Siegesgeſaͤn⸗ gen die Luft erfüllten, und ſich eben nach dem mittaͤgigen Gebirge zuruͤckzogen, gaben ihm end⸗ lich einiges Licht uͤber die ſo ſchnelle Abfahrt ſeines Schiffes, und die Gefahren, welche ihn ſelbſt bedrohten... O Schickſal, o Vater! rief er aus, und floh verzweiflungsvoll dieſen Ort des Entſetzens, und die furchtbaren Inſu— laner.
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