Als er ſich entfernt hatte, eilte er ſtets längſt dem Geſtade des Meeres hin. Bald brach die Nacht mit all' ihren Schrecken hervor; und der ſtuͤrmende Oſtwind peitſchte wild das ſchwarze Gewolk umher. Eduard erblickte und hoͤrte nun nichts mehr, als jene grauſamen Wilden, und ihr fuͤrchterliches Waffengeklirr; ſelbſt die befluͤ⸗ gelten Nachtgeſpenſter, die ihn umſchwaͤrmten, bemerkte er nicht einmahl. Furcht und Entkraͤf⸗ tung hatten ihn voͤllig erſchoͤpft, und in dieſem Zuſtande ſank er an einem Felſen, an welchem die ſchaͤumenden Wellen ſich brachen, nieder.
Bald hatte ſich der erſte Sturm ſeines Gefuͤhls gelegt, um in einen gemaͤſſigtern Schmerz uͤberzugehen, der aber fuͤr ihn nur um ſo empfindlicher wurde. Seine Ideen beſchaͤftig⸗ ten ſich allmaͤhlich mit ſeinem reich beladenen Schiffe, welches er nun im Geiſte ſchon als die 5 Beute Rinealds betrachtete; der Verluſt ſo vic ler Schaͤtze fuͤllte ſein Aug⸗ mit Thraͤnen.„Der 3 „Belerophon ſegelt nun uͤber die Meere dahin,“ 3 unterhielt er ſich in einem Selbſtgoſpraͤche, „und traͤgt all' mein Gold, und alle meine Hoff⸗ „nungen mit ſich fort. Bey ſeinem Einlaufen „in Batavia wird ſich nur zu bald die Gewiß⸗


