Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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angenehmen, geſelligen und recheſchaffenen Manne, noch guten Buͤrger, ſondern blos zu einem aͤchten Kaufmanne bilden wollte; auch hatte er volles Recht auf ſein Werk ſtolz zu ſeyn.

Die ſchoͤpferiſche Natur, in einer ihrer ge⸗ woͤhnlichen Launen, hatte Eduards nach Gold duͤrſtende Seele in den reizendſten Koͤrper, ganz eines Ganymeds wuͤrdig, gehuͤllt. Ein ſchlanker Wuchs, eine regelmaͤſſige Bildung und aus⸗ drucksvolle Geſichtszuͤge, ſetzten ihn in die Reihe der ſchoͤnſten Maͤnner Englands.

Auſſer dieſer ſchon an und fuͤr ſich ſo ſelt⸗ nen Gabe, war Eduard der einzige Erbe eines ſehr betraͤchtlichen Vermoͤgens, und daher auch bald der Gegenſtand geworden, welchen manche Schoͤne aus der Gegend durch ſchmachtende Blicke und anlockendes Entgegenkommen in ihr Netz zu ſchlingen verſuchte. Schon ſieng er an, dieſem reitzenden Spiele Geſchmack abzugewin⸗ nen, als ſein Vater, der dieſes bemerkte, aus Furcht, alle die ſchoͤnen Fruͤchte ſeiner bisherigen Bemuͤhungen zu verlieren, ſich auf einmahl ent⸗ ſchloß, ihn ohne Verzug abreiſen zu laſſen. Mit Sehnſucht harrte er nur noch dem Tage entgegen, an welchem ſein Sohn das zwanzisſte

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