Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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daß der junge Lord noch überall wegen der Energie ſei⸗ ner Oppoſition gegen mich belobt und bewundert wurde, und daß man ihn beſonders ſuchte, um ſich dieſe Aben⸗ teuer erzählen zu laſſen.

Ich war hierdurch verſtimmt und mochte von gar nichts wiſſen. Ich ging zu William auf ſeine Güter und ſchoß Haſen und Rebhühner. Nach ein paar Monaten aber war die unangenehme Erfahrung vergeſſen und die Sehnſucht nach den Freuden der Welt kehrte zurück. Ich ging nach London, wo meine Beſchützerinnen bald eine andere Anſtellung für mich fanden. Nun ging's nach Spanien. Lord Wigram, ſein Sohn und ich. Die Reiſe gefiel mir aber noch weniger. Ich ſollte dem jungen Wigram immer als Beiſpiel dienen, verlangte der Vater. Das ging in dem Sinne nicht an. Ich konnte einen Gentleman aus ihm machen, ihm gute Formen lehren, mit ihm reiten und auf die Jagd gehen; aber mit einem Father-Mathew-Syſtem mußte er mir nicht kommen. Wozu hat der alte Vater Noah denn den Weinſtock ge⸗ pflanzt, wenn man von der Rebe nicht koſten ſoll? Ein Mann, der keinen Wein liebt, iſt für mich nur ein halber Mann, and l am a man. I can fag for myself, und wer mich nicht ſo haben will, wie ich bin, nun, da gehe ich. Es gab nun immer kleine Reibungen zwi⸗ ſchen Lord Wigram und mir und ich war froh, als wir London wieder erreicht hatten. Nach dieſer Erfahrung ruhte ich mich abermals ein paar Monate aus. Dann fand ſich eine unermeßlich reiche Witwe, die ihren einzigen