Knaben gekettet iſt, das iſt fürchterlich. Ich bin ein Mann, lcan fag for myself; aber nur mit Selbſtgefühl. Ich demüthige mich vor Niemand. Meine Arbeit iſt meine Ehre, ich bin ſo gut wie alle die Andern.“
„Ich reiſte dann erſt mit einem jungen Lord Norbey. Wie der nach Paris kam, erklärte der Junge mir kurz und gut, daß er mich bitte, mich nun weiter nicht um . ihn zu bekümmern; nur auf dem Fuße würde ich auf mei⸗ nem Poſten bleiben. Ich wußte, daß er ſein Wort gut machen konnte. Was ſollte ich thun?— Ich wartete die Sache ab. Ich beobachtete ihn aus der Ferne, aber * mit ungeheurer Vorſicht; denn hätte er mich auf ſeiner
. Spur gefunden, ſo wäre ich verloren geweſen. Da fand
ich denn, daß er eine Bekanntſchuft mit dem Policinello
8 bei Aſtley— dem Kunſtreiter— angeknüpft, und un⸗ ter der Aegide dieſes luſtigen Patrons die Sehenswürdig⸗
feiten von Paris in Augenſchein nahm. Das war ori⸗ 3 ginell; aber nicht böſe. Ob ſeine Sitten und ſein Ge⸗ ſchmack ſich dabei nun ſonderlich bildeten, daß weiß ich nicht. Ein paar Monate vergingen, da ſchickte der Vater den Befehl, daß wir weiter reiſen ſollten. Er wollte nicht. 1 Der Banquier zahlte aber nur unter der Bedingung. Ich ſollte Vorſchuß machen; das wollte ich nicht. Gut! ſagte er, dann kehren wir um. So kamen wir dann nach Eng⸗ land zurück, wo er ſogleich ſeine Fahrten mit den Poli⸗ 4 cinello zum Beſten gab, und mich dadurch in eben kein ſehr ehrenwerthes Licht ſtellte. Was half es aber?— Die Sache mußte ertragen werden. Das Schlimmſte war,
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