164
der Diener würde meinen Befehlen nachkommen. Dann
bemerkte ſie noch, daß der Kleine jeden Morgen um ſieben Uhr ſpazieren geführt werde, ſollte ich aber morgen noch von meiner Reiſe erſchöpft ſein, ſo möge ich mich nicht geniren. Das Weitere würden wir ſpäter beſprechen, wenn ich ausgeruht.“
„Damit machte ſie eine Kopfverbeugung, die meinen ſ. Abſchied andeuten ſollte.“ 4„Ich verließ wüthend das Zimmer. Pah! lieber doch 1 Holz hacken, als dieſe Rolle ſpielen! Ich hätte dieſe erſte 1 Nacht wahrſcheinlich ſchlaflos zugebracht, wäre ich nicht von der Reiſe gekommen und todtmüde geweſen. Ich aß
unter dem heftigſten Aerger einen halben Truthahn und trank eine Flaſche Wein dazu; dann warf ich mich auf
3 mein Lager.“ 6„Früh Morgens, als ich, ohne ganz erwacht zu ſein, noch mit geſchloſſenen Augen dalag, und mich in halb be⸗ ji h Luäunen wiegte, hörte ic ein leiſes Geräuſch ₰ 1 6 e Zhi die kehui geöffnet wurde, worauf ein 3 Kinderkopf ſich neugierig daraus hervorbog. Es mußte 13 mein Zögling ſein, den es nicht ruhen laſſen, ehe er ſei⸗ ſ. nen neuen Mentor erblickte. Ich ſah ihm eine Weile zu, ohne ihn merken zu laſſen, daß ich erwacht; dann rief 3 ich:(Entrezl* 3„Die Thüre öffnete ſich ein wenig mehr, und ein klei⸗
ner Knabe von acht Jahren blieb ſcheu darin ſtehen. Ich winkte ihm näher und redete ihm freundlich zu, wo⸗
bei i
Die tigt gal ihn ſun ſag
und
der


