Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Alle ſehr zugethan, und Eine derſelben hegte ſogar eine ſolche Freundſchaft für mich, daß ſie ihre Aeltern dringend bat, mich mit nach Hauſe bringen zu dürfen. Sie war die einzige Tochter und erfuhr keine abſchlägige Antwort.

Wer war nun glücklicher als ich! Welche goldenen Tage verſprach ich mir von dem Zuſammenleben mit ei⸗ nem jungen Mädchen, das die zärtlichſte Freundſchaft für mich hegte, in einer Umgebung, die meine Einbildungs⸗ kraft in den lichteſten Farben malte.

Den Kopf voll froher Träume beſtieg ich den Wa⸗ gen, der uns am Ende einer langen Tagereiſe nach Catherine Hall, dem Landſitze von Lord Carew, dem Va⸗ ter meiner Freundin, brachte. Die Frau, die in dem Ein⸗ gangs⸗Lodge wohnte, kam ſchleunigſt gelaufen das Thor zu öffnen, wobei ſie ihrer jungen Herrin einen freundlichen Willkommen knixte, den dieſe mit einemHow do vou dov erwiderte, in das ich, gleichfalls nickend, freudig mit ein⸗ ſtimmte. Ich meinte ſchon ganz hier zu Hauſe zu ſein, ſo froh war es mir ums Herz, ſo vertrauend fuhr ich hier ein!

Wir bogen nun die lange Allee hinauf, ſahen ſcheue Haſen über unſern Weg rennen, Kaninchen aus dem Walde hervor hüpfen, graue Rebhühner und muntere

Faſane emporfliegen, und erblickten endlich daß große weiße.

Haus mit ſeinen Thürmen und Thürmchen und Bogen⸗ fenſtern und Giebeln vor unſern Blicken emporſteigen und mit jeder Minute ſich in neuen Details vor uns entfal⸗ ten. Endlich hielten wir am Haupteingange ſtill. Die

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