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„Bei meinem Eintritte fand ich Madame Minet auf dem Boden liegend und Töne der Verzweiflung aus der beengten Bruſt hervor zwingend. Dabei brannten ihre Wangen in Fieberglut und das irre Auge erkannte mich nicht mehr.“
Was iſt hier vorgefallen?“ fragte ich.“
Das Meſſer!» ſtöhnte die Kranke.„Das Meſſer! Ich kann es nicht faſſen!? Und dabei griff ſie ängſtlich mit den Händen in der Luft umher ſich immer täuſchend, daß ſie etwas halte, was ſie doch nicht hielt.“
„Dazwiſchen dröhnte ein donnerndes Klopfen und Schel⸗ len zu uns herauf.„Im Namen des Gerichtes! hörten wir auf dem Flur und laute Männertritte nahten ſich dem Zimmer.“
„Ich eilte hinaus.“
Meine Herrn! ſagte ich,(was iſt Ihr Geſchäft hier?“
(Eine Perſon mit Namen Minet abzuholen.*
(Die iſt krank, hat ein hitziges Fieber, eine Gehirn⸗ entzündung— der Himmel weiß was. Sie können die⸗ ſelbe in ſolchem Zuſtande unmöglich fortſchaffen.„
„Wir müſſen ſie ſelbſt ſehen.» „Sie traten ein.“ „Der Zuſtand derſelben war der Art, daß ſie ſich leicht
von der Unmöglichkeit, ihre Abſicht auszuführen, überzeug⸗
ten. Wir kamen daher überein, daß ſie fürs Erſte mei⸗ nen Händen übergeben ſei, mit dem Beding, daß ich ſie in ein Hoſpital bringen laſſe, und über den Fortgang ihrer Herſtellung berichte.“


