Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ifti⸗ eute dich nur

1zu

tark die

fahren zu laſſen. Warum alſo dieſes ſtete Bangen un mich?

Weil das Unglück uns nicht offen entgegentritt und uns zu einem Kampfe Mann gegen Mann auffordert, weil es uns rücklings faßt und unverſehens übermannt. Ich ſehe es dir immer heimtückiſch auf den Ferſen nach ſchleichen, armer Auguſt.

Da werde ich mich daran zu gewöhnen ſuchen von Zeit zu Zeit hinten auszuſchlagen, und dann wird es bald heißen Carmes Unglück nach den derben Stößen, die ich ihm zu verſetzen geneigt bin. Ich rathe dir alſo von jetzt an, um das Unglück zu bangen, und nicht um mich, den ihm feindlich Geſinnten.

Du willſt meine Sorge wegſcherzen, guter Auguſt. Ach! Ich kenne dich wohl. Du biſt ſo gut! Viel zu gut für dieſe Erde.

Da haben wir es! Du gönnſt mich dieſem irdiſchen Jammerthale nicht. Du möchteſt mich am liebſten unter die Sterne verſetzt ſehen und dort neben mir als meine Luna wandeln. Aber nur Geduld, liebes Kind! Wer weiß, wohin die Verdienſte deines Gatten dich noch tra gen. Im ganzen Jahre nur drei Kranke durch den Tod verloren, das allein müßte mir die Unſterblichkeit ſichern, wenn Malthus ſich nur nicht darein miſchte.

Du biſt doch nicht wieder nach Seven Diles zu den ſchmutzigen Kranken gegangen, die anſteckende Fieber ha⸗ ben? frogte ſie beſorgt.