Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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ſo traten dieſe endlich ungerufen bei mir ein, und fanden mich leblos auf dem Boden liegen. Mit großer Mühe brachte man mich ſoweit zu mir ſelbſt, daß ich die Augen öffnete, und trug mich dann hinauf in mein Bett, wo ich die Nacht in heftigem Fieber zubrachte. Als der Morgen kam, wollte ich mich erheben; aber ich vermochte es nicht. Nach einer vergeblichen Anſtrengung, mich aufrecht zu erhalten, reſignirte ich mich im Bette zu bleiben, wo die erſchöpfte Natur mir bald einen kurzen erquickenden Schlum⸗ mer ſandte. Im halben Erwachen daraus, und ohne daß die müden Augenlider ſich noch zum Lichte erhoben, ſchallte das Rollen eines Wagens an mein Ohr. Ein ſonder⸗ bares Angſtgefühl ergriff mich bei dieſem Geräuſch, und ich griff heftig nach der Schelle, um zu erfahren, wer ge⸗ kommen ſei. Ich lauſchte lange lange! Nie mand kam.

Stunde nach Stunde verrann; und Niemand kam. Es wurde Mittag, es wurde Abend und Nie⸗ mand kam. Ich wollte aufſtehen und konnte nicht. In meiner Ohnmacht nahm ich wie ein Kind zu Thränen meine Zuflucht, und weinte ſo lange und ſo bitterlich, bis ich einſchlief.

Ein anderer Morgen graute, und immer noch war Alles ſtill. Wie ich auch horchte und lauſchte, es ließ ſich kein Fußtritt vernehmen, keines Kindes fröhliche Stimme auch nur im Entfernteſten unterſcheiden. Mit verhaltenem Athem lag ich da! Stunden der peinlichſten Erwar⸗ tung rollten wieder vorüber, in denen ich keinem Gedanken