Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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der Welt wären, die meinen Kindern eine Mutter erſetzen könnte! Da warten Sie aber vergebens! Ihr un⸗ dankbares Betragen, Ihr ſchreiender Egoismus hat mich ſo tief empört, daß ich Ihnen ſogleich beweiſen will, wie leicht man Perſonen Ihrer Art entbehrt. Sie können ſich auf der Stelle entfernen, wenn es Ihnen beliebt; Sie brauchen keine Nacht mehr unter dieſem Dache zu weilen.

Aber, mein Gott! Mylady, was habe ich denn ver brochen? rief ich in einem ſo troſtloſen Tone, daß es hätte einen Stein erbarmen müſſen.

Hier iſt ja von keinem Verbrechen die Rede; im Ge⸗ gentheil! Ich eile ja nur Ihren Wünſchen zuvorzukommen, indem ich Sie jetzt gleich von der Sorge für meine ſieben Kinder befreie und Ihrer überaus zarten Geſundheit die Möglichkeit ihrer Herſtellung erleichtere.

Ich wünſche aber nicht ſogleich zu gehen, Mylady.

Vielleicht ſind Sie dann ſo gütig meinen Wünſchen für diesmal Folge zu leiſten.

Ich kann leider nicht. Ich kenne Niemanden, habe Niemanden, den ich um ein Obdach bitten könnte. Ich bedarf daher dieſer dreimonatlichen Friſt, um mich nach einer andern Stelle umzuſehen. Sie ſind mir dieſe Zeit ſchuldig, Lady Almeima.»

Wir werden ſehen, was ich Ihnen ſchuldig bin, ſagte ſie ſpöttiſch und verließ das Zimmer. Wenige Mi⸗ nuten darauf rollte der Wagen davon.

Da Alles ſtille blieb, ich den Dienern nicht ſchellte,

um die Lichter auszulöſchen und das Haus abzuſchließen;