Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Raum zu geben wagte. Nur eine unendliche Angſt hatte ſich meiner bemächtigt, die mir die Bruſt zuſammenſchnürte und die hellen Tropfen auf meine Stirne trieb.

Jetzt ſtellte ſich auch der Hunger ein. Ich ſah mich um nach einem Etwas, das ich genießen könnte, in der Hoffnung, dadurch die Kräfte zu gewinnen, mein Lager zu verlaſſen; aber es fand ſich nichts. Da packte mich die Verzweiflung. Ich ſcheute jetzt nichts mehr, komme auch was komme, und erhob meine Stimme zu einem gellen⸗ den Ruf. Aberbach! meine Töne glichen einem ſchwachen Vibriren. Jetzt faßte ich die Schelle, und ſchellte und ſchellte und meinte durch mein Bemühen den ganzen Park zuſammenſchellen zu müſſen. Aber ſchon ſank mein Arm wie gelähmt herunter, und dennoch hatte ſich kein menſch licher Fuß genaht.

Da verließ mich die Hoffnung. Ich gab mich ver⸗ loren, hüllte meinen Kopf tief in die Tücher und empfahl meine Seele dem Herrn. Der Hungertod ſchien mir un⸗ vermeidlich, und die müden Augen ſchloſſen ſich gern dem Leben. Ich war jetzt völlig abgeſpannt und ganz wie be täubt. Denken konnte ich ſchon nicht mehr und hatte auch kaum ein klares Bewußtſein meiner Lage.

Da pochte etwas. War es Wirklichkeit, war es Traum! Ich horchte geſpannt. Es pochte wieder, und ein ſchwaches(Miß! tönte daneben.

(Miss! Are you there?* hörte ich jetzt deutlich.

(Come in!» rief ich mit dem Jubeltone einer leben⸗ dig aus dem Grabe Erſtandenen d. h. wenn mein

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