Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Hand entgegen, und richtete mühſam ihr dunkles Auge unter den geſchwollenen Augenlidern hervor.

Was fehlt Ihnen? fragte ich entſetzt und maß ſie mit erſtauntem Blicke. Statt aller Antwort erfolgte aber nur ein ſtummer Wink, mich ihr gegenüber niederzulaſſen. Ich ſah, daß ſie nach Faſſung rang und ließ ihr da⸗ her einige Zeit, ſich zu ſammeln.

Ich bin ſehr krank, hub ſie endlich mit ſchwacher zitternder Stimme an,und kann dabei nicht länger in dieſem Hauſe bleiben. Können Sie mir nicht in irgend einem Hoſpitale Aufnahme verſchaffen?

Wo denken Sie hin! Nimmermehr! Soweit iſt es noch nicht mit Ihnen gekommen. Aber ſagen Sie mir erſt, was Ihnen zugeſtoßen iſt? Sie können ſich un⸗ möglich in dieſen wenigen Tagen ſo ſehr verſchlimmert haben?

Ich will Ihnen Alles mittheilen wenn Sie mir

Zeit laſſen wollen. Es greift mich ſehr an. Jedes Wort iſt wie ein Dolchſtich für mich. Doch muß es ſein. Sie müſſen mir helfen ich habe ja ſonſt

Niemand und Sie thun es gewiß.

Ich bejahte ſchweigend.

Lady Almeima kam noch am ſelben Abend, als Sie das letzte Mal hier waren. Die Uhr ging ſtark auf

neun. Ich ſaß hier nichts weniger vermuthend

als dieſen ſpäten Beſuch. Ich erhob mich bei ihrem Eintritte ſie grüßte mich nicht blickte im Zimmer umher, als ſuche ſie etwas und ſagte dann ſpöttiſch:

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