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Das war ein harter Schlag für mich! Ich hatte die Kinder lieb gewonnen. Das Herz muß ſich doch an Etwas hängen!“
Zwei helle Perlen rollten hier über ihre Wangen, die ſie vergebens zurückzuhalten bemüht war. Ich ſah zum Fenſter hinaus, um ihr Zeit zu laſſen, ſich faſſen zu kön⸗ nen. Nach einer kurzen Pauſe fuhr ſie dann in heiterm Tone fort:
„Ich kam nun zu Lady Almeima Sunbeam. Dieſe hatte freilich eine ſehr ſtarke Familie und konnte mir da⸗ bei nicht mehr als 60 Pfund Gehalt bieten; doch durfte ich dafür darauf rechnen, deren Kinder lange unter mei— ner Aufſicht zu behalten und mich von ihnen wie ihre Mutter lieben zu laſſen. Ich ſehnte mich ſo ſehr nach einem permanenten Aufenthalte! Das Herunfliegen von einem Orte zum andern iſt ganz angenehm; aber nur nicht von einer Familie in die andere. Man wird dann das Gefühl des Fremdſeins gar nicht los, und ich bin ja ſo ohnehin ſchon nirgends zu Hauſe. Kein Wunder alſo, daß mir nichts ſo begehrenswerth erſcheint als eben das Gefühl, ſich zu Hauſe zu fühlen;— dies chez soi! Ge— gen den Rath meiner wenigen Bekannten, die diesmal beſſer urtheilten, weil ſie die Vernunft und nicht meine Empfindung dabei in Betracht zogen, nahm ich daher dieſe Stelle an und dulde nun die Folgen.“
Sie blickte niedergeſchlagen und bewegt vor ſich hin.
„Jedenfalls“, ſagte ich,„ſind Sie augenblicklich zu ſchwach, die Aufſicht über ſieben Kinder zu führen. Sie bedürfen vor allem der Ruhe, der Erholung.“
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